Jedem verantwortungsbewussten Hundehalter ist es wichtig, die Gesundheit und Vitalität seines Vierbeiners bis ins hohe Alter zu erhalten. Die häufigsten Fragen zur Hunde-Gesundheit beantworten wir Ihnen hier.

Spezielle Informationen zu Welpen finden Sie in unserer Happy Dog Welpenwelt.

Fragen zu Übergewicht beim Hund und Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Hundediät finden Sie auf unserer Hunde-Ratgeber Seite Hundediät.

Hier ist es zwar sinnvoll eine Kost mit hohem Energiegehalt zu füttern, aber „Hochleistungsfutter“ mit viel Protein (Eiweiß) und Fett sind oft wenig hilfreich. Das viele Eiweiß kann bei veranlagten Tieren wie „Hafer beim Pferd“ wirken! Die Tiere werden noch „hibbeliger“ und nehmen trotz des gehaltvollen Futters nicht recht zu. In solchen Fällen empfiehlt es sich besser eine etwas größere Menge eines nicht ganz so gehaltvollen Futters zu verwenden oder/und einfach etwas Fett (in Form von Sonnenblumenöl, Distelöl etc.) zu ergänzen und so die Ration üppiger zu gestalten!

Eine Kastration bewirkt im Organismus weitreichende hormonelle Veränderungen, die Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel haben. Daher nehmen die Tiere nach einer Kastration bei gleichbleibender Ernährung und Bewegung zu. Es wird angenommen, dass ein kastriertes Tier aufgrund dieser Stoffwechselveränderungen nur noch 75 – 80% der Futter- und Energiemenge (Kalorienmenge) benötigt, die es vor der Kastration brauchte. 

Daher ist es nach einer Kastration äußerst wichtig die Fütterung anzupassen und das Gewicht des Tieres regelmäßig – idealerweise 14-tägig oder spätestens monatlich –  zu kontrollieren. 

Das ideale Futter nach einer Kastration enthält weniger „Energie“ also weniger Kalorien als das Futter, das das Tier vorher bekommen hat. Für den Hund gibt es dazu spezielle Rezepturen wie Happy Dog Supreme Toscana, Light Calorie Control oder Mini Light

Zudem sollte man sehr konsequent darauf achten, dass es nicht so viel „nebenher“ gibt. Wenn, dann am besten kleinere Mengen von Leckerchen oder Snacks, die weniger gehaltvoll sind. Beim Hund kann man beispielsweise auch Möhren oder Apfelstücke als „Zwischenmahlzeiten“ anbieten. Soll es auch ab und an ein kräftiger Happen wie z.B. ein Schweineohr sein, so streicht man für diesen Tag idealerweise eine Trockenfutter-Mahlzeit. 

Ein weiterer guter Tipp um Übergewicht vorzubeugen ist es, den Hund zu mehr Bewegung zu motivieren: Schon 15 Minuten längere Spaziergänge oder das Einbauen von Apportierspielen in den Spaziergang können den Stoffwechsel effektiv ankurbeln.

Kratzt sich Ihr Hund häufig? Hat er Hautprobleme? Hat er besonders bei getreidehaltigem Futter Probleme?

Dies können Anzeichen einer Getreideallergie sein. Beim Verdacht auf Getreideallergie ist die Umstellung auf eine getreidefreie Kost wie zum Beispiel Happy Dog Supreme Sensible Africa, Canada oder Karibik empfehlenswert. Ein Futterwechsel ist jedoch nur dann wirklich effektiv, wenn sehr konsequent darauf geachtet wird, dass keinerlei getreidehaltigen Dinge nebenher gegeben werden. Besonders vorsichtig sollte man mit Leckerchen sein, da diese oft versteckt Getreide enthalten.

Hier finden Sie eine Übersicht über getreidefreie Produkte und verwendete Getreidesorten>>

Achtung:
Liegt ein besonders starker Juckreiz vor oder zeigen sich bereits Hautveränderungen, ist vor eigenen Maßnahmen unbedingt ein Tierarzt zu Rate zu ziehen!

Nein, leider nicht. Allergien entstehen spontan – es ist also nicht vorhersehbar ob, wann und gegen was die Allergie besteht. Bei einer Allergie reagiert der Körper "überempfindlich" gegen ansonsten harmlose Stoffe – am Häufigsten Flohspeichel und Hausstaub. Auch gegen Nahrungsmittelbestandteile kann der Körper allergisch reagieren, allerdings ist das deutlich seltener der Fall als häufig angenommen: Nur einer von 10 Allergikern hat eine echte Futtermittelallergie.  Der Körper muss allerdings bereits Kontakt mit dem Auslöser gehabt haben, um eine Überreaktion auslösen zu können.

Eine Futtermittelallergie entsteht meist auf Futtermittelbestandteile, die regelmäßig gefüttert wurden. Zu den häufigsten Futtermittelallergenen zählen: Rind, Huhn, Ei, Schwein, Lamm, Weizen, Soja, Mais und Reis. Ein erhöhtes Risiko an einer Futtermittelallergie zu erkranken haben laut Studien folgende Hunderassen: West Highland White Terrier, Boxer, Golden Retriever, Labrador Retriever. Die Futtermittelallergie kann sich in Form einer hochgradigen Hauterkrankung (meist verursacht durch schweren Juckreiz) oder in Form von Verdauungsstörungen zeigen (Erbrechen, chronischer Durchfall, Blähungen usw.). In seltenen Fällen liegt eine Kombination aus Hauterkrankung und Verdauungsstörung vor.

Bei Lebensmittelallergien eignen sich speziell die Sorten Happy Dog Supreme Sensible Africa mit Strauß und Kartoffel und Happy Dog Supreme Sensible Karibik mit Kartoffel und Seefisch.

Hier finden Sie eine Übersicht über getreidefreie Produkte und über verwendete Getreidesorten in unseren Produkten>>

Hautprobleme können leider sehr viele, sehr unterschiedliche Ursache haben: zu hohe Eiweißgaben, Mangel an essentiellen Fettsäuren (einseitige Ernährung, Mangelernährung, mangelhafte Aufnahme infolge einer Stoffwechselstörung)  Zusatzstoffe im Futter und in Leckerchen, Parasitenbefall, bakterielle Hautinfektionen, Allergieprobleme, Organerkrankungen (Niere, Leber etc.) und so weiter.

Eine pauschale Empfehlung ist daher nicht möglich. Ein Futterwechsel kann sich sehr positiv auswirken, wenn die bisherige Fütterung die tatsächlichen Bedürfnisse des Hundes nicht optimal decken konnte. Dabei ist der Rat eines Fachmannes bei der Auswahl der passenden Sorte meist sehr hilfreich. 

Wenn die Probleme sich als hartnäckig oder gravierend erweisen, sollte man jedoch nicht experimentieren, sondern einen auf Hauterkrankungen spezialisierten Tierarzt aufsuchen, um die Ursache genauer einzugrenzen und gezielt vorgehen zu können. Eine Futterumstellung reicht in diesen Fällen allein in aller Regel nicht aus.

Mit zunehmendem Alter sollten sie auf eine besonders schonende Ernährung achten. Für Hunde ab ca. 10 Jahre gibt es deshalb spezielle Senior-Produkte: Happy Dog Supreme Senior, Mini Senior und NaturCroq Senior. Allerdings sind manche Hunde trotz des höheren Alters noch sehr fit. Dann kann auch übergangsweise für längere Zeit die „normale Kost“ und die „Seniorenkost“ gemischt gefüttert werden.

Bei älteren, sehr ruhigen und zu Übergewicht neigenden Hunden kann bei Bedarf auch Happy Dog Light 2 oder Mini Light mit der „Senior“-Nahrung gemischt werden, um Übergewicht vorzubeugen. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt helfen übrigens zusätzlich altersbedingte Schwächen rechtzeitig zu erkennen.

Leider ist eine pauschale Empfehlung nicht möglich, weil es zu viele verschiedene Ursachen für Verdauungsprobleme gibt:

Futterneid, Stress, Magen-Darm-Infektionen, Leber-/Nierenerkrankung, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Futtermittelallergie, Futtermittelunverträglichkeit, Motilitätsstörungen (Störung der Magen-Darm-Tätigkeit), Missbildungen (z.B. der Speiseröhre => „Falsches Erbrechen“), Darmverschluss, Fremdkörper, Selten: Vergiftungen, Tumorerkrankungen und so weiter. 

Die Futterumstellung auf ein besonders hochverdauliches Futter (z.B. Happy Dog Mini, Medium oder Maxi Adult bzw. Supreme Sensible Neuseeland oder Mini Neuseeland) ist ein guter erster Schritt. Wegen der vielen unterschiedlichen Ursachen ist bei der Auswahl des passenden Futters der Rat eines Fachmannes sinnvoll. Wenn das Befinden des Tieres stärker gestört ist und/oder die Probleme immer wieder auftreten, sollte man aber besser nicht unnötig Zeit verlieren und das Tier umgehend beim Tierarzt vorstellen. Das gilt insbesondere für relativ junge und ältere Tiere. Meist sind dann eine zusätzliche Behandlung und eine spezielle Diät erforderlich. Wenn die Diagnose feststeht, kann man übrigens auch viel leichter die im Einzelfall passende Fütterung finden. 

Einen generellen Tipp gibt es aber:

  • Möglichst nicht unnötig das Futter wechseln, wenn man ein passendes Futter gefunden hat.
  • Auch bei den Leckerchen lieber nur wenige, dafür gut verträgliche Sorten verwenden und möglichst nicht experimentieren!

Nein. Eine perfekt ausgewogene nicht zu gehaltvolle Kost – wie die Happy Dog–Rezepturen – in bedarfsgerechter Menge ist die optimale Unterstützung, um ernährungsbedingte Wachstumsstörungen zu vermeiden und daher sehr wichtig. Aber: die Entstehung von HD und ED wird durch viele Faktoren beeinflusst, z.B. durch eine ererbte Veranlagung, lockere Bänder, Überversorgung mit Futterzusätzen, Überbeanspruchung und Übergewicht.

Die effektivste Maßnahme ist beim Hund wie beim Menschen regelmäßiges Zähneputzen. Auch Trockenfutter ist für die Zahnpflege und Kräftigung des Gebisses sinnvoll. Zwar kann man Zahnstein bei veranlagten Tieren dadurch nicht ganz verhindern, doch er lässt sich zumindest meist hinauszögern. Ein wichtiger weiterer Aspekt ist, dass das Zerbeißen größerer Kroketten den Zahnhalteapparat unterstützt und lockeren Zähnen vorbeugen hilft.

Der Zeitpunkt des Fellwechsel wird von der Tageslichtlänge beeinflusst. Daher haaren Hunde in der Regel im Frühjahr und im Herbst. Ein normaler Fellwechsel dauert zwischen 6 und 7 Wochen. Manche Hunde haaren allerdings das ganze Jahr über: vor allem Kastraten haben oft Probleme damit und auch bei älteren Tieren dauert der Fellwechsel länger.

Gegen die fliegenden Fellflocken hilft nur bürsten – am besten täglich. Dadurch werden die losen Haare entfernt und die Haut wird vermehrt durchblutet.

Unterstützen können Sie Ihren Hund im Fellwechsel neben der Fütterung eines hochwertigen Hundefutters (z.B. Happy Dog Sensible Nutrition Irland) auch durch Nahrungszusätze:

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
    z.B. in Lachsöl, Hanföl, Leinöl. Sie sorgen dafür, dass das Fell wieder schneller und schöner nachwächst und versorgen die Haut mit allem, was sie in dieser Zeit braucht.  Achtung: Steigern Sie die Menge langsam, sonst könnte das bei einem empfindlichen Hund zu Durchfall führen! Als Dosierungs-Faustregel gilt: kurweise kann  man 0,5 – 1,0 g Öl pro Kilogramm Körpergewicht geben. 
  • Bierhefe
    Enthält hochwertige Aminosäuren, hat einen hohen Gehalt an B-Vitaminen und auch an Vitamin E und Vitamin H (= Biotin). Außerdem liefert sie wertvolle Mineralstoffe wie Zink und Eisen. All diese Inhaltsstoffe erleichtern die Zeiten des Fellwechsels, können auch kurweise gegeben werden und tun dem Hund, seiner Haut und seinem Fell gut.

Zeckenstichen vorbeugen mit und ohne Hilfsmittel:

  • Hund nach jedem Wald- oder Wiesen-Spaziergang  gründlich bürsten.
  • Spot-On Vor- und Nachteile: Spot-Ons mit abtötenden Eigenschaften sind hochwirksam, werden jedoch nicht von jedem Hund gut vertragen. Zudem sind sie giftig z.B. auch für Fische – Wasserkontakt in den ersten Tagen daher vermeiden (würde zudem das Mittel  wieder abwaschen).
  • Anti-Zecken-Halsband: Sollte vor dem Baden immer abgenommen werden. Kann Unverträglichkeiten auslösen (Juckreiz, gerötete Hautstellen).
  • Ätherische Öle / Citrusextrakte: Nebenwirkungsärmere Alternative, jedoch höchstens abschreckende Wirkung, welche in vielen Fällen nicht ausreichend vor einem Zeckenstich schützt.

Die Wahl des Zeckenmittels  hängt von der Risikolage sowie der Wirksamkeit des Mittels im jeweiligen Gebiet ab Präparates (manche Zecken zeigen auf diverse Wirkstoffe Resistenzen), ebenso wie von der Verträglichkeit seitens des Hundes.

Zeckenstiche erkennen

Kratzt oder beißt sich der Hund plötzlich an einer bestimmten Stelle vermehrt, lohnt sich ein genauer Blick, ob nicht eine Zecke unter dem Fell sitzt. Tägliches Absuchen der Haut (durch Scheiteln des Fells) ermöglicht ein zeitnahes Finden der Zecke, noch bevor Krankheitserreger übertragen werden können.

Borrelien werden beispielsweise nach neuesten Erkenntnissen 12 -16 h, Babesien nach 48 h des Stichs auf das Wirtstier übertragen.

Zecken entfernen

Zum Entfernen eignen sich Pinzetten, spezielle Zeckenzangen oder auch Zangen mit einem V- förmigen Haltemechanismus. Wird bei einer Pinzette Druck auf den Zeckenkörper ausgeübt, erhöht dies laut einer Studie eine mögliche Erregerübertragung übrigens nicht.

Drehen oder Ziehen? Beim „Drehen“ wird das Mundwerkzeug der Zecke gebrochen, somit wird die Zecke leichter entfernt als durch „Ziehen“. Auch die Hunde zeigen hier weniger Schmerzreaktionen als beim „Ziehen“.

Die Zecke muss vollständig entfernt werden. Bleiben der Kopf oder nur die Mundwerkzeuge in der Haut zurück, kann dies zu Entzündungen führen. Eine weitere Erregerübertragung findet jedoch nicht statt! 

Zeckenarten und übertragbare Krankheiten

Die Wichtigsten, in Deutschland vorkommenden Zeckenarten und Krankheiten, die sie übertragen:

Braune Hundezecke
Braune Hundezecke

Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus) kann sogar vier verschiedene Erreger übertragen:


Anaplasma platys führt zur infektiösen zyklischen Thrombozytopenie mit den Symptomen: Fieber, blasse Schleimhäute, erhöhte Blutungsneigung.


Ehrlichia canis löst Erlichiose aus, erkennbar an: Fieber, Appetitlosigkeit, Augen- und Nasenausfluss.


Babesia vogeli und Babesia gibsoni sind weitere Erreger einer Babesiose mit den Symptomen Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Anämie, Gelbsucht.


Hepatozoon canis ist der Erreger der Krankheit Hepatozoonose. Bekannte Symptome sind hierbei Fieber, Anämie, Muskelentzündung, Durchfall und Erbrechen.

Auwaldzecke
Auwaldzecke

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) überträgt den Erreger Babesia canis canis ca. 48 Stunden nach dem Biss.  Die Krankheit Babesiose erkennt man an den Symptomen: Fieber, Apathie, Appetitlosigkeit, Anämie, Gelbsucht.

Gemeiner Holzbock
Gemeiner Holzbock

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) überträgt Borrelia burgdorferi s. str., B. afzelii, B. garinii ca. 12 -16 Stunden nach dem Biss. 
Borreliose ruft Lahmheiten durch Muskelentzündungen, Gelenksentzündungen, Nervenentzündungen hervor.
Außerdem kann er auch den Erreger Anaplasma phagozytophilum nach 24 Stunden übertragen. 
Anaplasmose (canine granulozytäre Erlichiose) erkennt man an diesen Symptomen: Fieber, Appetitlosigkeit, Augen- und Nasenausfluss, Lahmheiten, Durchfall.

Ein überhitzter Hund ist im Sommer leider keine Seltenheit. Hier finden Sie Tipps, die Anzeichen einer Überhitzung oder eines Hitzeschocks schnell zu erkennen und dem Hund mit einfachen Maßnahmen zu helfen.

Anzeichen

Überhitzung

  • starkes Hecheln
  • langgestreckter Hals
  • trockene, stark gerötete Schleimhäute

Hitzeschlag

  • schnelle, flache Atmung
  • Koordinationsstörungen
  • Herzrasen
  • Erbrechen, Durchfall

Kreislaufkollaps

  • blasse, pappige, teils bläuliche Schleimhäute (durch Sauerstoffmangel)
  • Krämpfe, Zittern
  • Bewusstlosigkeit
  • Atemstillstand

Maßnahmen ergreifen

  • Schatten
    Ein überhitzter Hund muss unverzüglich raus aus der Sonne und in den Schatten gebracht werden.

  • Wasser
    Versorgen Sie den Hund zunächst mit Wasser. Das Wasser sollte lauwarm und keinesfalls eiskalt sein, denn ein zu abrupter Temperaturabfall belastet den Kreislauf nur noch mehr.

  • Kühlung
    Es hilft, den Hund zur Kühlung abzuspritzen oder mit nassen Tüchern einzuwickeln. Zuerst werden die Beine gekühlt, dann der Rumpf.

  • Medizinische Versorgung
    Weist der Hund bereits Anzeichen eines Hitzeschlags oder sogar Schocks auf, muss er anschließend sofort mit Infusionen und Notfallmedikamenten tierärztlich behandelt werden.

Zögern Sie nicht, die Feuerwehr oder Polizei zu alarmieren, wenn Sie einen Hund in einem überhitzen PKW sehen. Denn binnen Minuten kann es für den Vierbeiner zu spät sein!

Die meisten Hunde lieben es, im Schnee zu toben und sind für Minustemperaturen gut gewappnet. Dennoch stellt die kalte Jahreszeit unsere vierbeinigen Freunde vor einige Herausforderungen. Hier geben wir Ihnen einige Tipps für die kalte Jahreszeit:  

Eisklumpen entfernen

Vor allem bei langhaarigen Hunden bilden sich zwischen den Ballen leicht Eisklumpen. Diese müssen auf Spaziergängen zwischendurch öfters entfernt werden, da sie den Hund beim Laufen behindern. Wenn zwischen den Ballen sehr lange Haare wachsen, ist es ratsam, diese kurz zu schneiden, damit sich nicht so viel Schnee zwischen den Pfoten verfangen kann.??

Trocken halten

Nach dem Spaziergang in der Kälte sollte der Hund ordentlich abgetrocknet werden, damit er sich nicht auskühlt. Es gibt spezielle Hundehandtücher, die die Nässe besonders schnell und effektiv aufsaugen.??

Streusalz

Ein großes Problem für viele (Stadt-)Hunde stellt das Streusalz dar, das die Pfoten angreift und unangenehm brennt. Linderung bringt, wenn seine Pfoten regelmäßig mit Vaseline, Melkfett oder speziellen Pfotencremes eingecremt werden. So entsteht eine schützende Fettschicht, die verhindert, dass die Hundepfoten rissig werden und das brennende Salz eindringen kann. Waschen Sie nach jedem Winterspaziergang die Pfoten mit warmem Wasser, damit das Streusalz den empfindlichen Pfoten nicht mehr schaden kann.

Keinen Schnee fressen lassen

So sehr viele Hunde auch Schnee lieben – lassen Sie ihn keinen Schnee fressen! Frisst der Vierbeiner zu viel davon, reizt das den Rachenbereich und den Magen. Also bitte auch keine „Schneeballspiele“!

Warm bleiben in der Kälte

Solange sich der Hund draußen ausreichend bewegt, wird er nicht frieren. Es gibt allerdings auch Hunde, deren Fell keinen ausreichenden Schutz vor Minusgraden bietet. Damit diese Tiere nicht frieren oder sich gar erkälten, ist es sinnvoll, sie mit einem warmen Hundemantel zu schützen. Auch bei älteren und gesundheitlich angeschlagenen Hunden macht dieser Kälteschutz durchaus Sinn

Heizungsluft

Verzichten Sie besser darauf, die Heizung nach dem Winterspaziergang allzu hoch zu drehen. Denn die trockene Heizungsluft ist weder für Hund noch für Halter gesund. Sie trocknet Haut und Schleimhäute aus und öffnet Infekten so die Tür. Vorbeugen können Sie, indem Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen, beispielsweise mit einem Luftbefeuchter oder auch dem Aufhängen nasser Handtücher im Raum. Stellen Sie das Bett Ihres Hundes nicht zu nahe an die Heizung und sorgen Sie für ausreichend frisches Wasser. Regelmäßige Fellpflege tut übrigens auch gut: Sie entfernt nicht nur die abgestorbenen Haare, sondern fördert auch die Durchblutung der Haut und damit die Gesundheit des Hundes in der kalten Jahreszeit.

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